Sport als Stressausgleich

Sport als Stressausgleich

In der Theorie schätzen viele Berufstätige Sport als Ausgleich zum Berufsalltag.

In der Praxis treiben aber die wenigsten von ihnen tatsächlich in ihrer Freizeit Sport.

Vor allem der Mangel an Motivation und Zeit sind häufig der Grund für fehlenden Sport als Stressausgleich. Dies ergab eine Online-Umfrage der Mobil Krankenkassen in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos. Zudem wurde herausgefunden, dass die meisten berufstätigen Männer sich beim Sport lieber auspowern, wohingegen Frauen lieber auf Entspannung setzen.

So zählt für 62% der Männer, die Sport als Ausgleich zum Stress treiben, vor allem eines: sich richtig auszupowern. Dagegen geben nur knapp 49% der berufstätigen Frauen „Auspowern“ als Ziel an, wenn sie Sport als Ausgleich zum Stress treiben. Knapp mehr als die Hälfte der Frauen (51%) bevorzugen eher Sportarten zur Entspannung, wie etwa Tai-Chi oder Yoga – bei den Männern sind dies nur 38%.

Fehlende Motivation und keine Zeit

Egal ob Mann oder Frau, die Mehrheit der befragten Berufstätigen, möchte durchaus unter der Woche sportlich aktiver sein. So äußerten diesen Wunsch 64% der Frauen und 58% der Männer.
Nur leider scheitert es bei vielen dann letztendlich an der Umsetzung dieser Ziele. Und das vor allem an drei Gründen: fehlende Zeit, zu große Erschöpfung nach der Alltagsbelastung und fehlende Motivation. Jedoch gibt es Unterschiede, zwischen sportlichen Berufstätigen und jenen, die nach der Arbeit lieber auf der Couch liegen.

Bei mehr als jedem zweitem Inaktiven (52%) fehlt die Motivation, sich neben dem Berufsalltag noch zum Sport aufzuraffen. Aber auch sportlich aktive Berufstätige steigern ihr Bewegungspensum vor allem aus Zeitmangel nicht. So fehlt fast 61% von ihnen die Zeit, für mehr sportliche Aktivität. Um vielleicht doch einen Weg für mehr Aktivität im Alltag zu finden, empfiehlt der Sportwissenschaftler Ansgar Krümpelbeck nach regelmäßigen Bewegungschancen im Alltag zu suchen. So kann man beispielsweise den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren oder sich in seine Arbeitstasche die Laufsachen für den Heimweg einpacken. „Wenn die Motivation fehlt, ist es ratsam, gemeinsam mit Freunden oder im Verein aktiv zu werden. Die Gruppendynamik kann helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden“, so Krümpelbeck.

Mehr Bewegungsangebote am Arbeitsplatz gewünscht

Auch als Arbeitgeber kann man mit den richtigen Angeboten zur Stressprävention im Betrieb beitragen. Vor allem bei Berufseinsteigern kann man hiermit punkten. Mehr als jeder zweite (55%) der befragten Berufstätigen zwischen 16 und 29 Jahren, sowie knapp die Hälfte (48%) der befragten berufstätigen Frauen würde sich über entsprechende Bewegungsangebote im betrieblichen Umfeld freuen.

Über die Umfrage

Im Mai 2013 wurden bei einer repräsentativen Online-Umfrage (Omnibus) um die 1000 Menschen im Alter von 16 und 70 Jahren befragt. Unter den Befragten waren 597 Berufstätige.

Diese Umfrage stammt von unserem Partner, der Mobil Krankenkasse.

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2021-10-22T17:26:15+02:00

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