Work-Life-Balance im Auge behalten

Work-Life-Balance im Auge behalten

Immer mehr Menschen gehen über ihre Belastungsgrenzen hinaus und enden immer häufiger in einem Zustand der Erschöpfung.

Wer seine sogenannte Work-Life-Balance im Auge behält, kann dies jedoch gezielt vermeiden.

Stressige Phasen im Leben kennt jeder, zur Normalität sollten sie jedoch nicht werden. Denn Stress auf Dauer macht krank. Leider führen immer weiter steigende Erwartungen und Ansprüche immer häufiger dazu, dass schon junge Menschen dauerhaft unter Strom sind, ohne auf die Warnsignale ihres Körpers zu hören. Wer diese auf Dauer missachtet und nicht aktiv einen Ausgleich schafft, der schafft es am Ende kaum noch aus eigener Kraft Körper und Geist wieder auf ein Level zu bringen.

Erste Anzeichen von Erschöpfung können unter anderem ein unregelmäßiger Herzschlag, ein Tinnitus oder auch Schlafstörungen sein. Auch eine erhöhte Reizbarkeit oder aggressive Ausbrüche können Anzeichen von einer ungesunden Work-Life-Balance sein. Um nicht in so einen Zustand zu geraten, ist es wichtig konstant an seiner Work-Life-Balance zu arbeiten und diese nicht zu vernachlässigen, euer Körper wird euch danken!

Eigene Situationsanalyse machen

Mit der Entscheidung das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit umzugestalten, ist es möglich schon frühzeitig das Erschöpfungssyndrom vorzubeugen, beziehungsweise es komplett zu vermeiden. Denn eine gute Work-Life-Balance stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern aktiviert auch neue Energie und Kreativität.

Zunächst hilft eine sogenannte „Situationsanalyse“ dabei, zu erkennen, ob der Beruf und die Lebenssituation wirklich dem entsprechen, wie man es sich selbst auch wünscht. Stelle dir doch einmal die Fragen „Kann ich meinen eigenen Ansprüchen immer gerecht werden?“, „Was möchte ich wirklich?“ oder „Welche Ziele habe ich in meinem Leben?“ ist es möglich, die eigenen Ziele und Wünsche zu ermitteln. Daraufhin können die folgenden Tipps aus der Erschöpfungsfalle wieder heraushelfen.

Tipps gegen Erschöpfung

Gutes Zeitmanagement: Ein Tag hat nur 24 Stunden, 8 davon sollte man ungefähr mit Schlafen verbringen. Um seine restliche Zeit gut zu planen, hilft es sich für die verbleibende Zeit Prioritäten zu setzen. Dabei sollten Unterbrechungen vermieden werden und realistische Zeitspannen für die einzelnen Punkte eingeplant werden. Zudem sollte man ungefähr aller 2 Tage ein Date mit sich selbst vereinbaren, an dem man nur die Dinge tut, auf die man gerade Lust hat. Auch feste Termine für Sport oder Bewegung sollten in den Kalender mit eingeplant werden und in den Kalender eingetragen werden, damit sie nicht vernachlässigt werden können.

Ausreichend Schlaf: Häufig wird dieser selbstverständliche Anspruch nicht vom individuellen Bedarf, sondern von den sozialen Bedingungen bestimmt. So beeinträchtig ein schlechter Schlaf nachweislich unter anderem die Gehirnfunktionen. Und wer vor dem Schlafen gehen häufig noch Fernsehen schaut, beeinträchtigt zudem seine Schlafqualität und -quantität. So sollte man stattdessen lieber einen abendlichen Spaziergang machen, wodurch man den Tag besser verarbeiten kann und dazu durch die frische Luft auch noch besser einschläft.

Sport: Sport in einem vernünftigen Maß kann wahre Wunder bewirken, nicht nur auf die körperliche Verfassung bezogen. So können dadurch auch körperliche Verspannungen und depressive Verstimmungen gelöst werden. Schon ab 2 mal die Woche können ausgleichende Sportarten wie Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen oder Tanzen die Reserven wieder auffüllen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partner, der Mobil Krankenkasse.

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2021-10-22T17:46:18+02:00

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